Erstellt am 03. Januar 2016, 05:03

von NÖN Redaktion

Budget fürs nächste Jahr steht. Im Gemeinderat wurde der Haushaltsvoranschlag für 2016 beschlossen. Der größte „Brocken“ ist die Rathaus-Sanierung.

SP-Ortschef Robert Freitag berichtet über Projekte, die 2016 realisiert werden sollen.  |  NOEN, Archiv

Die letzte Gemeinderatssitzung des heurigen Jahres brachte auch den Beschluss des Budgets für 2016 mit sich. Dieses wurde auf Einnahmen- und Ausgabenseite mit jeweils rund 4,2 Mio. Euro veranschlagt.

Der größte „Brocken“ im außerordentlichen Haushalt ist die Rathaussanierung, die mit 355.000 Euro zu Buche schlägt. Bereits im heurigen Jahr wurde mit den Arbeiten begonnen – eine neue Heizung, Isolierung und ein neues Garagendach sind fertig. Auch die Neugestaltung des Rathausplatzes wird im Frühjahr beendet sein.

Im kommenden Jahr sollen nun neue Portale und Fenster eingebaut werden, außerdem erhält die Fassade ihr originales Aussehen aus ihren Errichtungsjahren 1929/30. Zudem soll hofseitig ein Lift eingebaut werden – eine Genehmigung seitens des Bundesdenkmalamtes ist diesbezüglich aber noch ausständig.

Verkehrsproblemen wird vorgebeugt

Auch die Mitarbeiter des Bauhofs dürfen sich künftig über eine neue Umgebung freuen: Um rund70.000 Euro soll das OMS-Gebäude, das der Gemeinde zum Mietkauf angeboten wurde, adaptiert werden. „Unser Bauhof ist nicht mehr zeitgemäß und teilweise sogar baufällig. Eine Sanierung erscheint unzweckmäßig, vor allem weil der Standort im Wohngebiet auf wertvollem Bauland ohnehin nicht ideal ist“, so Bürgermeister Robert Freitag dazu in der Gemeindezeitung. 50.000 Euro wurden für die Sanierung von Straßen und Gehwegen im Ortsgebiet veranschlagt.

Andere Gemeinderatsbeschlüsse befassen sich mit den geplanten ECO-Centren auf beiden Seiten der March (die NÖN berichtete) – hier wurden die Vorfinanzierung in Höhe von rund 1,2 Mio. Euro und Flächenumwidmungen beschlossen – sowie mit Auto-Stellplätzen bei neuen Wohngebäuden.

Pro Wohneinheit müssen künftig 1,5 Stellplätze errichtet werden, bei Veranstaltungsstätten ist ein Stellplatz pro sieben Zuschauerplätzen vorzusehen. Außerdem fördert die Gemeinde den Ankauf eines Feuerwehr-Hydro-Rettungsgeräts mit 9.000 Euro.