Erstellt am 06. Januar 2016, 05:03

von Erwin Nußbaum

Büffel büxt aus: Florianis helfen. Marchegger Florianis fingen entlaufenen Bewohner der WWF-Pferdeweide ein. FF-Chef mahnt Verbesserung des Zauns ein.

Wasserbüffel  |  NOEN, Symbolbild

Reicht der Zaun um die Konik-Pferdeweide der Naturschutz-Organisation WWF in der Storchenstadt vielleicht doch nicht aus, um die tierischen Bewohner daran zu hindern, auszubüxen? Nachdem bereits vor mehreren Wochen eines der Konik-Pferde von der Marchegger FF eingefangen werden musste, weil es auf der B 49 herumgestreunt war, kam es am 24. Dezember zu einem weiteren Zwischenfall.

Einer der Wasserbüffel, die sich seit einiger Zeit die Weide mit den Wildpferden teilen, war aus unbekannter Ursache über den Zaun entkommen und musste von den Florianis ebenfalls auf der B 49 eingefangenen werden.

Elektrozaun auf permanenten Strombetrieb umgestellt

Im NÖN-Gespräch mahnt Marcheggs FF-Kommandant Georg Schicker eine Verbesserung des Zauns um die Pferdeweide ein: „Kein Autofahrer freut sich, wenn auf der Bundesstraße ein ein Wasserbüffel steht.“ Um ähnliche Vorfälle mit freigängerischen Weiden-Bewohnern in Zukunft zu verhindern, müsse man weitere Maßnahmen setzen.

Der Chef der Marchegger Silberhelme merkt zwar an, dass bereits ein erster Schritt getan worden sei, indem der Elektrozaun von Batterie- auf permanenten Strombetrieb umgestellt wurde. Dies reiche aber offensichtlich noch nicht aus.

Zwar wurden die Büffel — Gerüchten zufolge — mittlerweile von der Pferdeweide entfernt, doch die Möglichkeit, dass sich wieder einmal ein Tier auf die angrenzende Straße verirrt, bleibt bestehen. Der WWF war bis Redaktionsschluss für eine Stellungnahme leider nicht erreichbar.