Erstellt am 08. Juni 2016, 05:05

von Markus Glück

Der Bezirk als Talente-Hochburg. Gleich vier Talente aus Gänserndorf werden die Fahnen im Weinviertel-Finale in Hollabrunn hochhalten.

Ein regelrechtes Bühnen-Feuerwerk zündete die Tanzgruppe »Jump Company« aus Groß-Enzersdorf und Deutsch-Wagram. Sie wurden auch von einer großen Fangruppe begleitet.  |  NOEN, Veronika Löwenstein

Mehr als 800 Kandidaten zeigten im Rahmen des Bewerbs "Die NÖN sucht das größte Talent" bisher ihr Können.

Die elf besten aus den Bezirken Korneuburg, Gänserndorf und Mistelbach duellierten sich vergangenen Freitag im Gerasdorfer Shopping-Center G3 um die letzten Tickets für das große Weinviertelfinale am Donnerstag, 9. Juni, in Hollabrunn.

Die Finalteilnehmer bestimmte dabei aber nicht nur das Publikumsvoting – rund 2.800 Anrufe gingen binnen zehn Minuten ein –, sondern auch eine fünfköpfige Jury. Diese war sich bei den Top-3-Platzierungen einig, besonders eng wurde das Match zwischen den Plätzen vier und acht.

Als Erste konnte Lea Trampitsch, die beim Casting in Gänserndorf überzeugt hatte, die Hände in die Höhe reißen. Noch nach der Generalprobe hatte sie ihr Lied gewechselt und sich für Adeles „When we were young“ entschieden. „Das muss man sich trauen“, zollte auch Moderator Andy Marek der Sängerin seinen Respekt.

„Eine Wahnsinnsshow, die wir uns lange merken werden. Unglaublich, wie anstrengend Jumping ist.“
Andy Marek, Moderator

Auch die 21-jährige Gänserndorferin Linda Höger begeisterte die Zuhörer. Mit „Märchen schreibt die Zeit“ aus „Die Schöne und das Biest“ entführte sie das Publikum in die Welt von Walt Disney. Das Allround-Talent – sie spielt drei Instrumente – löste mit ihrer Stimme Begeisterungsstürme beim Publikum aus.

Für Staunen sorgte auch die Jump Company mit Mädchen aus Deutsch-Wagram und Groß-Enzersdorf. „Jumping ist eine Sportart, die besonders Ausdauer erfordert“, klärte Marek das Publikum auf.

Danach zündeten die sechs Mädels, die mit Abstand den größten Fanklub in den Shopping-Tempel gebracht hatten, ein wahres Feuerwerk. „Eine Wahnsinnsshow, die wir uns lange merken werden“, war auch Rapid-Stimme Marek begeistert.

So sehr, dass auch sein Sohn Lukas das Sportgerät ausprobieren musste. Unter Anleitung der Sportlerinnen und mit der Unterstützung des Publikums bekam Lukas Marek seine erste Einführung ins Jumpen. Klar, dass da der Finaleinzug fast nur noch Formsache war.

Ebenso ein Finalticket gab es für Nadine Kaufmann aus Wien, die ebenfalls das Casting in Gänserndorf gemeistert hatte. Die 16-Jährige brillierte mit „Say Something“ von Christina Aguilera. Zwischenapplaus und Zugabe-Rufe waren die Folge der ausgezeichnet vorgetragenen Ballade.

Während der Bezirk Gänserndorf mit vier von sechs Kandidaten, die in die nächste Runde aufgestiegen sind, als großer Sieger feststand, konnte auch der Bezirk Mistelbach über einen Finalteilnehmer jubeln: Mit Jive, Samba und Rumba tanzten sich Alexander und Dominik Lauda, Julia Trepa sowie Julia Beissel in die nächste Runde.

Mit „Someone like you“ aus dem Musical „Jekyll & Hyde“ konnte auch Julia Weinberger aus Bad Deutsch-Altenburg Publikum und Jury überzeugen.