Deutsch-Wagram

Erstellt am 23. September 2016, 06:00

von Robert Knotz

Gefahrenstelle: Grüne offerieren Radwege-Lösung. Öko-Gemeinderäte wollen die Durchfahrt bei der Bahnunterführung entschärfen.

Für Grünen-Gemeinderat Heinz Bogner könnten Verkehrszeichen (hier in Gmünd) und Bodenmarkierungen die gefährliche Unterführung entschärfen.  |  Bogner

„Radfahren muss sicher sein“, meint Grünen-Gemeinderat Heinz Bogner zum NÖN-Artikel „Unterführung als Gefahrenstelle?“ aus der Vorwoche. Auch den Grünen soll die gefährliche Strecke bekannt sein – sie haben daher auch einige Lösungsvorschläge parat.

So könnte der Unterführungsbereich als „Langsamfahrstrecke oder Schiebestrecke für Radfahrer“ gekennzeichnet werden, wie dies auch in anderen Gemeinden bei ähnlichen Bauten gemacht werde. „Selbst wenn das Grundstück in Privatbesitz ist, kann man sich als Gemeinde nicht wegducken“, meint Grünen-Gemeinderätin Bettina Bergauer. Und weiter: „Man könnte eine Hinweistafel auch wenige Meter entfernt auf Gemeindegrund aufstellen.“

Spiegel bei Engstelle wäre eine Möglichkeit

Eine andere Lösungsmöglichkeit wäre, eine als Bodenmarkierung durchgehende Mittellinie anzubringen, die auch Radfahrern verdeutlichen würde, wie eng die Stelle wirklich ist. Auch könne man einen Spiegel anbringen, sodass herannahende Radfahrer frühzeitig gesehen werden. Bogner, der sein Radfahrkonzept im Juni vorgestellt hatte, setzt auf Prävention und die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung.

„Jeder kennt seine Umgebung am besten. Deutsch-Wagram hat 80 Kilometer Straßen. Zusammen können wir Gefahrenstellen und unangenehme Verkehrssituationen für Radfahrer identifizieren – bevor wieder schwere Unfälle passieren“, meint Bogner.

Er und seine Gemeinderatskollegin laden daher am 17. Oktober um 19 Uhr zur öffentlichen Disskussion und Verfeinerung des Radfahrkonzepts ins Lesecafé (Friedhofallee 7) ein. Das Radfahrkonzept der Grünen kann im Internet von der Website www.deutsch-wagram.gruene.at heruntergeladen werden.