Erstellt am 09. Juli 2016, 04:00

von Nina Wieneritsch

Ort „heckt“ neue Strategie aus. Nicht nur Bürgermeister und Raumplanerin, auch Bürger sind mit Feuereifer dabei, Pläne für die Zukunft zu schmieden. Erste Konzept-Präsentation Ende Juli.

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„Ein derartiges Projekt mit Bevölkerungs- und Jugendbeteiligung hat es in Drösing noch nie gegeben“, resümierte SP-Bürgermeister Josef Kohl angesichts der jüngsten Bestrebungen in seiner Gemeinde. Diese soll nämlich verbessert werden. Attraktiver, größer und vernetzter möchte man künftig sein.

Im Veranstaltungssaal fand deshalb eine Impuls-Veranstaltung statt, in deren Zentrum ein „Strategischer Plan für Drösing und Waltersdorf“ stand. Die erklärten Ziele: Nutzung des vorhandenen Potenzials in der Gemeinde, Angebotsvielfalt und Erhaltung sowie eine Verbesserung der Lebensqualität. Auch die Attraktivität der Gemeinde, der Bevölkerungszuwachs (etwa durch die Schaffung von Bauplätzen), der Erhalt der Infrastruktur und Zukunftsperspektiven sind Themen, die auf den Tisch gebracht wurden.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass auch seitens der Bevölkerung großes Interesse besteht. So seien bereits jetzt 53 Personen – davon 15 Personen in der Kerngruppe – an der Erarbeitung einer neuen Strategie beteiligt und Bürgermeister Kohl habe bereits weitere Anfragen zur Mitarbeit erhalten.

Die Kerngruppe trifft sich kommende Woche und beginnt mit den Analysen diverser Daten. Dabei werde auch auf alte Erhebungen, etwa auf jene von „ErramSK-AT“, die grenzüberschreitende Projekte durchführen, zurückgegriffen. „Ausgehend davon soll überprüft werden, welche Daten für uns valide sind und ein Leitbild-Entwurf entstehen, der dann der Bevölkerung präsentiert wird“, informiert Kohl.