Erstellt am 10. Februar 2016, 05:03

von Thomas Schindler

Eichinger: Kein Krebs. Protteser Bürgermeisterin soll unter Rückfall leiden. Sie dementiert: „Unsinn, ich habe nur ein Problem mit den Augen.“

VP-Ortschefin Christa Eichinger: Rundes Gesicht aufgrund der Cortison-Behandlung wegen eines Augenleidens.  |  NOEN, Mattes

Das Gesicht geschwollen, der Gang langsam und unsicher. Sofort machte in Prottes und Umgebung das Gerücht die Runde, dass VP-Bürgermeisterin Christa Eichinger erneut an Krebs erkrankt sei. Im NÖN-Gespräch stellt die Ortschefin klar: „Ich habe keinen Rückfall, meine Tumor-Werte sind alle in Ordnung. Das Problem ist, dass die Sehkraft meiner Augen plötzlich sehr schlecht wurde.“

Woran dies liegt, konnte bis dato nicht wirklich geklärt werden. Vielleicht ist es eine Nachwirkung ihrer Kopftumor-Erkrankung im Herbst 2014 bzw. der anschließenden Strahlentherapie, aber mit Sicherheit könne man das nicht sagen.

Therapie soll Sehkraft wieder verbessern

Eichinger muss nun regelmäßig ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Auch Cortison, das oft zu Wassereinlagerungen im Gewebe (Gesicht) führt, kommt bei der Therapie zum Einsatz. Die Behandlung soll auf jeden Fall die Sehkraft verbessern. „Schließlich will ich ja wieder wie ein Falke sehen können“, schmunzelt das Gemeinde-Oberhaupt.

Im Übrigen habe sie auch noch viel in ihrer Kommune vor, betont Eichinger. So steht heuer unter anderem der Spatenstich für den neuen dreigruppigen Kindergarten auf dem Programm: „Das notwendige Grundstück neben dem Dorfzentrum haben wir bereits angekauft. Der Baubeginn ist für Mai oder Juni geplant.“ Im September 2017 soll der Kindergarten bezugsfertig sein. Geschätzte Baukosten: 1,5 Millionen Euro.

Was ist heuer sonst noch geplant? „Wir wollen im Bereich des Dorfzentrums eine neue Photovoltaik-Anlage errichten und die Straßenbeleuchtung auf LED umstellen, um Energie zu sparen und die Ausleuchtung zu verbessern“, ergänzt VP-Vizebürgermeister Karl Demmer.