Erstellt am 27. Oktober 2015, 08:56

von Thomas Schindler

Ein Wirbelwind für Kids. Nach nur elf Monaten Bauzeit war das 700 Quadratmeter große Prunkstück fertig. Die sehenswerte Anlage in der Hörler-Gasse wurde nun offiziell eröffnet.

VP-Bürgermeister René Lobner und Grünen-Vize Margot Linke konnten zum Festakt auch VP-Landesrätin Barbara Schwarz sowie SP-Nationalrat Rudolf Plessl begrüßen.  |  NOEN, Foto: Schindler

Seit 7. September ist er bereits in Betrieb. Vergangenen Mittwoch wurde er offiziell im Rahmen einer kleinen Feier eröffnet: Der neue dreigruppige Kindergarten „Wirbelwind“ in der Hans-Hörler-Gasse. VP-Stadtchef René Lobner und Grünen-Vizebürgermeisterin Margot Linke konnten zum Festakt zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Angeführt wurden diese von VP-Landesrätin Barbara Schwarz und SP-Nationalrat Rudolf Plessl.

Der neue Kindergarten, der von Barbara Helm geleitet wird, kann sich sehen lassen: In nur elf Monaten Bauzeit wurden das 700 Quadratmeter große Passivhaus und der über 3.000 Quadratmeter große Garten aus dem Boden gestampft. Kostenpunkt: Etwas mehr als zwei Millionen Euro.

Derzeit Platz für 75 Kinder

Platz bietet der „Wirbelwind“ für maximal 75 Kinder. Es gibt aber die Möglichkeit, die drei Gruppen auf sechs zu erweitern, falls in Zukunft einmal der Bedarf bestehen sollte. Was ist das Besondere an diesem Kindergarten? Er wurde nicht nur in Fertigbauweise mittels Holzkonstruktion errichtet, es kamen auch fast nur ökologische Baustoffe – darunter sogar Lehm – zum Einsatz, wie das zuständige Architektenteam betont.

Auf dem Dach befindet sich noch dazu eine riesige Photovoltaik-Anlage, die sauberen Strom aus den Sonnenstrahlen produziert.

Ungewöhnlich ist nicht nur die Außen-, sondern auch die Innenraum-Gestaltung: „Wir wollten nicht, dass alles regelmäßig ist, sondern so, wie Kinder Häuser zeichnen.“ Das heißt: Nicht zwingend rechte Winkel bei den Wänden und auch Fenster, die ein bisschen schief sind.

Besonders ist auch der Garten: So „schmiegt“ sich zum Beispiel auf einer Seite ein Erdhügel an die Fassade. „Wir wollten ein Gebäude mit eigener Landschaft kreieren“, so die Architekten. Und das ist ihnen zweifelsfrei gelungen.

Übrigens: Gesegnet wurde der „Wirbelwind“ natürlich auch, nämlich von Stadtpfarrer Eduard Schipfer.