Erstellt am 24. Februar 2016, 13:12

Eine Tracht, die verbinden soll. Die March, viele Jahre lang Grenzfluss, ist Namensgeber für ein verbindendes Element - die neue Morava-March-Tracht.

 |  NOEN, Mauritsch

Leopoldine Rauscher hatte die Idee, tat sich mit der Botschafterin der Region „March-Thaya-Auen“ Renate Eder und Schneiderin Luise Dietzl zusammen und entwarf gemeinsam mit Trachten & Leder Suchodolski die erste Regionaltracht für diese Region. In stimmigen Erdfarben kombiniert mit Gelb-und Grüntönen sollte eine Identifikationsmöglichkeit für die Menschen hüben und drüben des Flusses geschaffen werden. Inspirierend waren Weizen und Rapsfelder, Weinrieden und braune fruchtbare Erde der Marchregion und natürlich das Grün der Auen.

Zwei Jahre Entwicklungszeit, Forschung und jede Menge Kleinarbeit liegen hinter den drei Damen aus Sierndorf an der March – jetzt ist es soweit: Die erste Tracht für die Region wurde der Öffentlichkeit präsentiert und soll als verbindendes Identifikationsmerkmal für Menschen stehen, die – politischen Grenzen zum Trotz – über Jahrhunderte hinweg verbunden waren und auch jetzt noch sind. Entsprechend illuster waren die Ehrengäste bei der festlichen Präsentation. Für die slowakische Seite in Vertretung seiner Exzellenz des Botschafters: Der stellvertretende Konsul Roman Fejes, für das Honorarkonsulat in St. Pölten Michaela Timkova, die Direktorin des Slowakischen Institutes Wien Alena Heribanova sowie Pfarrer Marian Cerveny aus Bratislava.

Von österreichischer Seite beehrten SP-Landeshauptmann Stellvertreterin Karin Renner, VP-Landesrat Karl Wilfing, Landwirtschaftskammerpräsident und VP-Nationalrat Hermann Schultes, Bezirkshauptmann Stellvertreter des Bezirks Gänserndorf Karl Merkatz, Obmann der Wirtschaftskammer Gänserndorf Andreas Hager und sein Pendant in der Bezirksbauernkammer Gänserndorf Manfred Zörnpfennig , Pfarrer Peter Peczar aus Obersulz – der in fließendem Slowakisch brillierte – sowie die VP-Bürgermeister Marianne Rickl aus Groß Schweinbarth und Johann Zimmermann aus Weikendorf, SP-Bürgermeister Peter Schaludek aus Ringelsdorf-Niederabsdorf und SP-Vizebürgermeister Johann Becher aus Drösing sowie Landtagsabgeordneter und VP-Stadtchef Rene Lobner das Fest. Für die lebendige Volkskultur zuständig waren die Volkstanzgruppe Marchfeld und die slowakische Tanzgruppe Rosmarin. Für die lebendige Volkskultur zuständig waren die Volkstanzgruppe Marchfeld und die slowakische Tanzgruppe Rosmarin.