Erstellt am 31. Dezember 2015, 05:03

von NÖN Redaktion

Endstation für den „Treff“. Nach drei Jahren waren die stets gut besuchten Veranstaltungen im renovierten Kopfstettener Bahnhof bereits eine Institution. Nun gab es den „letzten Halt“.

Friederike Petrik, Henriette Weinlich, Johanna und Alfons Grünwald vor dem renovierten Kopfstetter Bahnhof.  |  NOEN, Makoschitz

Begonnen hat es im Advent 2012: Hanni Grünwald hatte die Idee zu einer kleinen, aber feinen Adventfeier im Bahnhof Kopfstetten. Der Gewinn sollte für ein noch nicht genau definiertes Projekt Verwendung finden. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und so wurde, von den zahlreichen begeisterten Besuchern angeregt, über ein regelmäßiges Treffen nachgedacht. Der Treff am Nachmittag war „geboren“.

Bereits im Februar 2013 wurde das erste „Treffen“ veranstaltet und der 1. Dienstag im Monat zur fixen regionalen Institution. In lockerer Atmosphäre und bei exzellenter Bewirtung konnte man im liebevoll restaurierten Bahnhofsgebäude ab 13 Uhr bis in die späten Nachtstunden mit Freunden plaudern, neue Freundschaften schließen, Diskussionen führen oder einfach nur abschalten und genießen. Mit den dabei erzielten Reinerlösen konnten der Spielplatz, die Friedhofswege-Pflasterung und die Fassadensanierung der Aufbahrungshalle in Kopfstetten finanziert werden.

Am 1. Dezember des letzte Mal geöffnet

Nun wurde am Dienstag, 1. Dezember, das letzte Mal in den Bahnhof Kopfstetten geladen. Das Team – Hanni und Alfons Grünwald, Rikki Petrik, und Henriette Weinlich – hatte alle Hände voll zu tun. Ab 15 Uhr war das Gedränge schon so groß, dass die Räume aus allen Nähten zu platzen drohten.

Zahlreich waren sie erschienen, um diesen engagierten Menschen (auch Bianca Matzhold, die aus beruflichen Gründen ab 2014 nicht mehr mitarbeiten konnte) Glückwünsche zu überbringen. Mit einer von Stammgästen gestalteten, emotionalen Ehrung wurden die Veranstalter vor den Vorhang gebeten und von den Gästen heftigst akklamiert.

VP-Ortschef Rudolf Makoschitz bedankte sich bei Hanni und ihren „Mitstreitern“ für die vielen angenehmen Stunden und schloss mit der Feststellung: „Mit Worten kann man eure ungeheure Leistung nicht beschreiben, aber vielleicht ein Versuch: Gut, dass es euch gibt – man müsste sonst so großartige Menschen erst erfinden.“