Orth an der Donau

Erstellt am 01. Dezember 2016, 03:09

von Stefan Havranek

Wirtschaftsstandort: „Vorne dabei bleiben“. Hochkarätige Runde diskutierte am Biotech-Campus Pfizer/Shire über den Wirtschaftsstandort Österreich. Tenor: Man darf sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen.

Generalsekretärin Daniela Homan, Helmut Brandstetter, Ministerialrätin Ulrike Unterer, Vorstand Karl-Heinz-Hofbauer, Site-Leader Martin Dallinger, Geschäftsführer Robin Rumler, Leiterin AGES-Medizinmarktaufsicht Christa Wirthumer-Hoche, Site-Leader Alexander Herget und WIFO-Leiter-Stellvertreter Marcus Scheiblecker (v.l.).  |  NOEN, Havranek

Der Wirtschaftsstandort Österreich war zentrales Thema einer hochkarätig besetzten Expertendiskussion im Biotech-Campus Pfizer/Shire in Orth. Zwar mussten kurzfristig sowohl Norbert B. Lessing (Präsident der American Chamber of Commerce Austria) als auch Staatssekretär Harald Mahrer absagen, sie wurden aber durch Generalsekretärin Daniela Homan bzw. Minsterialrätin Ulrike Unterer bestens vertreten.

Homan bemerkte beispielsweise, dass der Wirtschaftsstandort Österreich im globalen Wettbewerb gut dastehe, man dürfe sich aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. So ergab etwa die Studie „Deloitte.Radar 2016“, dass besonders im Bereich der Kosten dringend Handlungsbedarf bestehe: „Auch bei der Qualifikation der Facharbeitskräfte muss man dranbleiben, als kritisch wird die ,überbordende Bürokratie‘ gesehen.“

Mitarbeiter in Österreich stellen Medikamente für die ganze Welt her

Karl-Heinz Hofbauer (Vorstand der Baxter AG – nun Teil von Shire): „4.000 Mitarbeiter in Österreich stellen für uns Medikamente für die ganze Welt her. Diese über 60-jährige Erfolgsgeschichte gilt es fortzusetzen, indem man gemeinsam Bedingungen gestaltet und erhält, um weiter im internationalen Wettbewerb ganz vorne dabei bleiben zu können.“

Beim anschließenden „360° Expertentalk“ gingen Martin Dallinger, Alexander Herget, Marcus Scheiblecker, Christa Wirthumer-Hoche und Unterer den Fragen nach, wie die kleine Volkswirtschaft Österreich zu den innovativsten Ländern der Welt aufschließen könnte.