Erstellt am 11. November 2015, 13:13

von Erwin Nußbaum

Flammen aus der Küche. Drei Feuerwehren rückten an, um Brand in Marchegger Wohnhaus zu löschen. Ein etwa 50-jähriger Mann wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

In diesem Marchegger Wohnhaus auf der Bahnstraße war in der vergangenen Woche ein Wohnungsbrand ausgebrochen.  |  NOEN, Foto: Nußbaum

Es ging heiß her in der Storchenstadt: Gegen 17 Uhr am vergangenen Montag wurden die Feuerwehren von Marchegg, Breitensee und Groißenbrunn in den Stadtteil Bahnhof alarmiert.

In einer Wohnung der „Neuen Heimat“, einem Wohnhaus auf der Bahnstraße, war ein Brand mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen. Laut Marcheggs FF-Hauptmann Georg Schicker hatte ein bereits zuvor erfolgter Löschversuch des Geretteten zu der starken Rauchentwicklung in der Küche geführt. Beim Eintreffen der anderen Feuerwehren hatten sich die Marchegger Florianis bereits Zugang zu besagter Wohnung verschafft und mit den Löscharbeiten begonnen.

Von der FF Breitensee wurde ein Atemschutztrupp ausgerüstet, um die Kameraden dabei zu unterstützen. Ein etwa 50-jähriger Mann konnte dabei aus der stark verqualmten Wohnung gerettet werden.

Er wurde von zwei Mitarbeitern des örtlichen Roten Kreuzes mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung versorgt. Nachdem rund eine Stunde nach Eintreffen von den Silberhelmen „Brandaus“ gegeben werden konnte, begannen Beamte der Brandermittlungsabteilung der Polizei mit der Ursachenforschung. Der Auslöser des Feuers war zu Redaktionsschluss nicht bekannt.