Erstellt am 10. April 2016, 05:04

von Jürgen Nemec

Fußball-Pfarrer Pelczar dribbelt für die Jugend. Als EM- und Fußball-Pfarrer hat sich Christoph Pelczar weit über die Grenzen des Landes hinaus einen Namen gemacht.

»Begegnung mit Sinn«: Pfarrer Christoph Pelczar und die Jugend spielen einander wechselseitig die Bälle zu.  |  NOEN, Pfarre
Nun dribbelt er für ein neues, ambitioniertes Projekt, das Weikendorf zu einem Zentrum der Begegnung junger Menschen machen soll.

Mit konkreten Angeboten wie der Dialogreihe „Begegnung mit Sinn“ soll „auf unkomplizierte, offene und völlig vorurteilsfreie Weise ein Zentrum für die junge Generation entstehen, um einander zu begegnen“, so der Pfarrer von Weikendorf. Am Freitag fand die erste dieser „Begegnungen mit Sinn“ statt, Jugendleiter Gerald Miedler stellte mit zahlreichen interessierten Jugendlichen dem „Abenteuer Liebe“.

„Begonnen hat alles mit Gesprächen mit Jugendlichen, die ihre Erwartungen von Kirche zur Sprache gebracht haben. Ich habe versucht, hineinzuhören in die Lebenswelten junger Menschen“, sagt Pelczar. Daraus wurden Sinnhorizonte destilliert, Experten aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen gewonnen.

„Begegnung mit Sinn“  am 13. Mai

So wird am 13. Mai unter dem Titel „Probleme? Unsicherheit? Zweifel? Reden!!“ zur nächsten „Begegnung mit Sinn“ in das mit Unterstützung der Gemeinde und des Landes NÖ sowie unter expliziter Patenschaft von VP-Landtagsabgeordneten René Lobner geschaffene Jugendzentrum des Pfarrhofes geladen, am 17. Juni findet ein weiteres Treffen zur Frage „Glaube – was ist das?“ statt.

An Menschen aller Altersgruppen richtet sich das Projekt „Bibel teilen – Glauben teilen – Leben teilen“, in dessen Rahmen ein Mal im Monat Passagen aus der Heiligen Schrift in die Lebenswelt des Hier und Heute übersetzt werden. Weitere Gesprächsabende sind am 21. April, 24. Mai und 16. Juni im Arkadenhof geplant.

Nicht minder ambitioniert ist ein für Herbst geplanter „Erlebnis-Glaubenskurs in den Katakomben“. Und wenn die Gespräche auf fruchtbaren Boden fallen, wird der „Fußball-Pfarrer“ nicht nur im Marchfeld, sondern auch im neuen Rapid-Stadion, in das eine überkonfessionelle, interreligiöse Kapelle integriert wird, dribbeln: Pelczar ist der heißeste Kandidat um die Stelle des ersten österreichischen Stadionpfarrers ...