Gänserndorf

Erstellt am 24. August 2016, 12:14

von Thomas Schindler

Gemeinderatssitzung: Diesmal ganz ohne Streit. Ungewöhnlich ruhig ging die jüngste Zusammenkunft im Gänserndorfer Stadtparlament über die Bühne. Nach einer Viertelstunde waren alle Punkte beschlossen.

Gaweinstal dient als Vorbild für das neue Bepflanzungskonzept in Gänserndorf.  |  privat

In rekordverdächtigen 15 Minuten war der öffentliche Teil der jüngsten (eingeschobenen) Gemeinderatssitzung auch schon wieder vorbei.

Lediglich sieben Punkte standen ursprünglich auf der Tagesordnung – einer davon wurde von VP-Bürgermeister René Lobner kurzerhand abgesetzt, ein zweiter wurde in den nicht-öffentlichen Teil verschoben. Somit gab es nur noch fünf Anträge, über die abgestimmt werden musste.

Beschlossen wurde unter anderem ein neues Bepflanzungskonzept für die Bezirkshauptstadt. Dieses soll sich künftig einheitlich, modern sowie pflegeleicht präsentieren und in drei Etappen umgesetzt werden.

Lobner: „Damit Gänserndorf schrittweise in neuem Glanz erstrahlt. Als Vorbild dient uns hier die Gemeinde Gaweinstal im Bezirk Mistelbach.“ Kostenpunkt: 40.000 Euro.

Was genau ist geplant? Konkret geht es um etwa 800 Quadratmeter an Grünflächen in der Stadt, dazu zählen auch die Kreisverkehre bei der Kirche und der Koller-Brücke.

Lobner: „Das Ziel ist, dass es das ganze Jahr über blühende Elemente gibt, die das Stadtbild verschönern.“ Um Förderungen vom Land NÖ werde noch angesucht.

Beschlossen wurde auch die Auftragsvergabe für die Gestaltung des Marktplatzes im Zuge der Zentrumsentwicklung. Der Masterplan einer externen Beratungsfirma wird knapp 9.000 Euro kosten. Die nächste reguläre Gemeinderatssitzung findet am 7. September statt.