Erstellt am 17. Juli 2017, 08:25

von NÖN Redaktion

Kuriose Schilling-Verstecke und 10.000 Groschen. Euro-Bus: 266 Menschen wechselten die alte österreichische Währung – 567.358 Schilling - in neue Euros um.

Exakt 567.358 Schilling waren es, die vergangene Woche den Weg in den Euro-Bus der Österreichischen Nationalbank (OeNB) geschafft haben, als dieser Halt in der Bezirkshauptstadt machte.

Obwohl der Bus seit 2002 unterwegs ist, sind die Mitarbeiter immer noch mit kuriosen Geschichten konfrontiert: „Wir haben immer wieder Schilling und Groschen in ein Spaghetti-Glas gegeben. Das war viele Jahre lang unser Türstopper zuhause“, berichtet eine Passantin. Jetzt hat der Türstopper ausgedient, die Münzen wurden umgetauscht. Münzen-Erlebnisse am Rathausplatz gab’s aber noch mehr: So hat ein Gänserndorfer die stolze Anzahl von über 10.000 einzelnen Groschen-Münzen in Euro gewechselt.

Auffälligkeiten gab’s aber auch bei den Scheinen: Die Gänserndorfer „bunkerten“ die 20-Schilling-Note besonders gern. Diese wurde mit über 400 Banknoten im Vergleich zu den bisherigen Stationen besonders häufig gewechselt.

Auch die Jüngsten, die den Schilling als Währung gar nicht kennen, ließen sich bei der Euro-Info-Tour begeistern: Etwa die 15 Monate alte Alexandra, die Freude beim kostenlosen Schilling-Foto-Tausch hatte. Oder auch Isabella und Julia, die sich über die verbesserten Sicherheitsmerkmal bei Euro-Scheinen informierten.

Die beiden Stadträte Christine Beck und Manfred Trost besuchten den Euro-Bus ebenfalls und freuten sich, dass er so gut angenommen wurde.