Gänserndorf

Erstellt am 12. Oktober 2016, 05:00

Lösung für mehr als 500 Schüler gesucht. Neubau oder Ausbau? Gemeinde muss nun entscheiden, wohin die Reise geht.

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„Wir haben die größte Volksschule in Niederösterreich, sind heuer erstmals über 500 Schüler, haben acht Hort-Gruppen – das Haus ist am Ende der Kapazitäten“, sagt VP-Bürgermeister René Lobner über die Volksschule in der Siebenbrunner Straße. Ob diese bald ausgebaut wird, oder ob der Stadtteil Gänserndorf-Süd eine eigene Volksschule erhält, soll zeitnah entschieden werden. Im Schuljahr 2018/19 soll die neue Lösung bereits gelebt werden.

Steigende Nachfrage an Nachmittagsbetreuung

Integrierter Bestandteil der intensiven Überlegungen ist natürlich auch das Sonderpädagogische Zentrum (SPZ). Der steigenden Nachfrage an Schulischer Nachmittagsbetreuung muss ebenso Rechnung getragen werden. Eine erste grobe Kostenschätzung für einen achtklassigen Neubau mit Turnsaal liegt bei sieben bis acht Millionen Euro.

„Entwicklungstechnisch wäre das ein enormer Mehrwert“, weiß Lobner, der außerdem mit neuer Gastronomie und einem Arzt für Gänserndorf-Süd liebäugelt. Das Verkehrssystem und das Radwegenetz sollen mit der Entwicklung des Stadtteils „Süd“ schritthalten.

Apropos: In der Stadt wird aktuell an einem neuen Leitsystem gearbeitet, um den Schilderdschungel einzudämmen und ein einheitliches, leichter nachvollziehbares Bild zu schaffen. „Wir werden ein Drittel bis die Hälfte der Schilder wegbekommen, die Plakatständer überarbeiten und erwarten einen Vorschlag der zuständigen Firma, wie wir bestehende Elemente weiternutzen können“, erklärt Lobner.

Umfrage beendet

  • Engpass: Braucht Gänserndorf-Süd eine eigene Volksschule?