Gänserndorf

Erstellt am 18. Juli 2016, 10:12

von Markus Glück

Stadt sagt „Ja“ zu fairem Handel. Gänserndorf bewirbt sich für Ernennung, um das Bewusstsein zu stärken.

Im Rathaus gibt es ab sofort nur mehr Fairtrade-Kaffee.  |  shutterstock.com/wavebreakmedia

Um das Umweltbewusstsein und den fairen Handel in der Bezirkshauptstadt zu stärken, möchte Gänserndorf zur Fairtrade-Stadt werden. Nach einer längeren Vorlaufzeit wurde der Antrag von der Stadtgemeinde in der letzten Woche abgeschickt. „Wir rechnen damit, dass wir bis Ende September die Ernennung und die Fairtrade-Fahne erhalten“, erklärt die zuständige SP-Stadträtin Ulrike Cap.

Um die Kriterien für die Fairtrade-Partnerschaft einzuhalten, muss die Stadt zumindest zwei Gastronomie-Betriebe vorweisen, die sich an die Fairtrade-Richtlinien halten. „Wir konnten für die Idee Geier‘s Gambrinus und das Heurigenlokal Storch gewinnen. Beide werden Fairtrade-Ware anbieten und in der Küche verwenden“, so Cap.

Vonseiten der Stadtverwaltung wird ebenso ein Schritt in Richtung Fairtrade gesetzt. „Im Rathaus und allen anhängenden Betrieben, wie etwa dem Bauhof, haben wir auf Fairtrade-Kaffee umgestellt“, informiert die SP-Stadträtin. Zusätzlich wird auch das neue Gänserndorfer Geschenkskisterl mit Fairtrade-Produkten gefüllt. Cap: „Dabei schauen wir auf die Zusammenarbeit mit unserem Weltladen."