Erstellt am 30. November 2016, 13:45

von Stefan Havranek

Flammen im Reitstall. Werkstatt, Stadel und Misthaufen brannten: 70 Florianis waren teilweise zehn Stunden im Einsatz. Zum Glück kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden.

Bilderbox.com, Erwin Wodicka

Großeinsatz für die Florianijünger: Am Dienstagnachmittag brannte es in einem Reitstall in Gänserndorf-Süd. Die Flammen waren weithin sichtbar.

Gänserndorfs FF-Kommandant Robert Fischer berichtet: „Wir wurden gegen 13.15 Uhr zu einem Brand eines Zeltes alarmiert. Bei unserem Eintreffen stellte sich aber heraus, dass sowohl eine Werkstatt als auch ein daneben liegender Stadel, der voll mit Stroh war, in Flammen standen.“

70 FF-Männer im Einsatz

Durch Funkenflug entzündete sich in weiterer Folge auch noch der Misthaufen des Reitstalls. Die Florianis hatten demnach alle Hände voll zu tun, mit vier Rohren und Atemschutz kämpften sie gegen die Feuersbrunst. Gleich vier Wehren (Gänserndorf, Strasshof, Weikendorf und Groß-Schweinbarth) mit 70 Mann mussten dabei mithelfen.

Besonders herausfordernd war das Löschen des Strohs, informiert Kommandant Fischer: „Das Stroh gloste lang weiter, um es endgültig zu löschen mussten wir es zuvor mithilfe von Gänserndorfer Gemeindemitarbeitern auf einem Sand-Übungsplatz des Reitstalls ausbreiten.“

Hoher Sachschaden, keine Verletzten

Erst dort konnte der endgültige Löschangriff erfolgen. Damit waren die Silberhelme dann bis 23 Uhr beschäftigt.

Die beste Nachricht: Es kamen weder Personen noch Tiere bei dem Brand zu Schaden. Der Sachschaden dürfte dafür sehr hoch sein, genaue Angaben konnte Fischer derzeit aber noch nicht machen. Eine Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt.