Erstellt am 17. Februar 2016, 11:04

von Erwin Nußbaum

Geht Hundehasser um?. Besitzer ist überzeugt, dass geliebtes Tier vorsätzlich vergiftet wurde. Behandelnde Veterinärin vermutet aufgrund der Symptome gezielt ausgelegten Köder.

Puli-Mischling Wuschl wurde wahrscheinlich vergiftet.  |  NOEN, privat

Bei den Hundebesitzern in Untersiebenbrunn geht die Angst um: Der 12-jährige Puli-Mischling Wuschl starb vergangenen Sonntagvormittag an einer Überdosis Rattengift.

Besitzer Thomas Detsch ist überzeugt, dass sein geliebter Vierbeiner vorsätzlich vergiftet wurde: „Ich habe den Hund nur in unserem Garten unbeaufsichtigt gelassen und lege selbst kein Rattengift aus.“

Der einzige Ort, an dem der Hund kurz frei laufen konnte, sei ein Schotterweg in der Nähe des Hauses gewesen. Die NÖN erkundigte sich bei der behandelnden Tierärztin Renate Brezovsky nach den Hintergründen: „Aufgrund des plötzlichen Auftretens der Symptome ist es naheliegend, dass ein Köder gezielt ausgelegt wurde, der Hund also eine große Menge auf einmal aufgenommen hat.“

Brezovsky merkt außerdem an, dass vor einiger Zeit in der Gasse von Thomas Detsch schon einmal ein Tier an Rattengift verendet sei. Es gebe aber auch Fälle, in denen Haustiere in das Nager-Bekämpfungsmittel treten und es dann bei der Pfotenpflege über die Zunge in kleinen Dosen aufnehmen.