Erstellt am 15. Oktober 2015, 06:02

von Markus Glück

Gymnasium erstrahlt in neuem Glanz. 12,3 Millionen Euro teurer Umbau bietet Schülern vielfältige Möglichkeiten. Neues Konzept bei Pausenflächen.

Stolz präsentieren Schulwart Wolfgang Franc und Groß-Enzersdorfs AHS- Direktor Manfred Windisch die neuen Räumlichkeiten der Schule, die um 12,3 Million Euro gebaut wurden.  |  NOEN, privat

Mit September wurde der 12,3 Millionen Euro teure Zubau beim Groß-Enzersdorfer Gymnasium fertiggestellt.

Zu Beginn noch als Provisorium errichtet, wurde das Gymnasium mittlerweile zu einer eigenständigen Schule. Die dringend benötigte Erweiterung war dabei allerhöchste Zeit, verfügte die Schule bis vor der Inbetriebnahme des neuen Zubaus nicht einmal über einen eigenen Turnsaal. „Mit unseren Schülern mussten wir immer in benachbarte Turnsäle ausweichen“, erzählt AHS-Direktor Manfred Windisch.

Aufgrund der Lage der Schule im Grenzgebiet zwischen Wien und Niederösterreich erfreut sich die Bildungseinrichtung auch bei Wienern hoher Beliebtheit. „Von 125 Schülern in der ersten Klasse kommen 25 aus Wien. Da müssen wir natürlich Gegensteuern, immerhin liegt die Schule in Niederösterreich“, weiß der Direktor .

„Wir stellen den Schülern mehr Raum
zur Verfügung. Dadurch hat sich der 
Lärmpegel in den Pausen deutlich gesenkt.“
Manfred Windisch, Direktor

Durch den Umbau am Schulstandort konnten zwölf neue Klassenräume errichtet werden. Damit ist die Schule für bis zu 36 Klassen, die in den Zweigen „Language and Art“ und „BioScience“ unterteilt werden, ausgerichtet. Aktuell sind es 30 Klassen, Windisch ist sich aber sicher, dass die Klassenhöchstzahl bald erreicht sein wird: „Im nächsten Jahr haben wir bereits 34 Klassen.“

Neu ist auch der dreifache Turnsaal mit rund 1.000 Quadratmeter. „Es ist schön zu beobachten, wie die Kinder diese neue Bewegungsmöglichkeit auskosten“, freut sich das Schuloberhaupt im Gespräch mit der NÖN.

Neben dem Turnsaal profitieren die Schüler auch von einem eigenen Laborbereich, einem neuen Werksaal und einem vollständigen Chemie- und Physiksaal. Durch den Umbau wollte man den Jugendlichen mehr Pausenfläche ermöglichen, ein Erfolg, wie Windisch erzähl: „Damit konnte der Lärmpegel in den Pausen um etwa 70 Prozent gesenkt werden.“