Groß-Schweinbarth

Erstellt am 21. Mai 2017, 06:14

von Edith Mauritsch

Bürgerdialog: Zweiter Spielplatz für Kids. Geschäftsführende Gemeinderäte präsentierten Projekte für Bewohner aller Altersschichten und wissen nun auch ganz genau, wo der Schuh drückt.

Helmut Bürbaum informierte über das Projekt „E-Car-Sharing“, die geschäftsführenden Gemeinderäte Hannes Hautzinger, Josef Köpf und Johann Scheidl sowie VP-Vize Karl Pfalz und VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl berichteten über ihre Ressorts.  |  Mauritsch

Beim Bürgerdialog referierten die geschäftsführenden Gemeinderäte über die aktuellen Entwicklungen in ihren Zuständigkeitsbereichen. Der Neubau des Kindergartens, die bessere Nutzbarmachung von Hofkeller und Meierhof, der Straßenbau und natürlich die Finanzen waren Thema.

Wie Hannes Hautzinger berichtete, laufen derzeit Nachverhandlungen zur Ausschreibung des neuen Kindergartens. Der für einen dreigruppigen Betrieb ausgelegte Bau wird am Areal des Meierhofes entstehen.

„Vor dem Sommer soll die Aufwertung des jetzigen Spielplatzes beginnen. Wasserspiel, Sitzgelegenheit mit Pergola und ein barrierefreier Zugang stehen unter anderem am Plan“, so Hautzinger. Nach Fertigstellung der Wohnungsanlage in der Siedlung „Am Weidenbach“ wird ein zweiter Spielplatz mit Abenteuer-Klettergerüst entstehen. Die Finanzierung übernimmt die Wohnbaugenossenschaft.

Meierhof und Hofkeller auf Rickls Agenda

Die bessere Nutzbarmachung des Meierhofes und des Hofkellers stehen – neben weiteren Themen – auf der Agenda von VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl. Dazu gehört ein Heizkonzept ebenso wie die Verbesserung der vor allem technischen Ausstattung der Räumlichkeiten. Zu den Finanzen berichtete die Ortschefin: „Die Senkung der Kanalgebühren brachte eine direkte Entlastung für die Bürger. Weiters konnte der Schuldenstand kontinuierlich verringert werden.“

Johann Scheidl informierte über die Überlegungen zum Sammelzentrum und den Erfolg der „Turnen für 60plus“-Aktion. Seit Kurzem stehen Hundekot-Sackspender zur Verfügung. Aus dem Ressort Straßenbau konnte Josef Köpf über finalisierte Arbeiten berichten, so unter anderem über die Projekte Zeisselthal und Kirchengasse.

Zum Straßenbau hatten die Zuhörer konkrete Anliegen, besonders zum Zustand der B 220 im Ortsgebiet. Tiefe Spurrillen erschweren das Queren für Gebrechliche, von „Spritzattacken“ bei Regen ganz zu schweigen. Ein Bürger regte an: „Es wäre an der Zeit, dass unsere Gemeinde dran- kommt.“ Worauf Moderator Michael Friedrich bemerkte: „Nach der Sanierung anderer Teilstücke der B 220 fallen die Patienten im Rettungsauto jetzt in unserer Ortsdurchfahrt von der Trage.“ Seitens der Gemeinde ist man sich des Problems bewusst, man werde die Frage beim Landesrat ansprechen.