Erstellt am 23. März 2016, 05:04

von Nina Wieneritsch

„Große Schlampigkeit“: Jetzt fehlen 69.000 € in Gemeindekassa. Zuständige Bedienstete hat etlichen steuerpflichtigen Bürgern seit dem Jahr 1999 keine Grundsteuer mehr vorgeschrieben.

Die ehemalige Gemeinde-Bedienstete hatte verabsäumt, fällige Grundsteuern für einige Wohnungen, unbebaute Grundstücke und Einfamilienhäuser vorzuschreiben.  |  NOEN, Shutterstock/BillionPhotos.com (Symbol)

Weil sie laut eigener Aussage nicht dazu imstande gewesen sein soll, die erforderlichen Berechnungen alleine durchzuführen, schrieb eine Gemeinde-Bedienstete etlichen Steuerpflichtigen seit dem Jahr 1999 keine Grundsteuer mehr vor. Ergebnis: In der Gemeindekassa fehlen nun insgesamt 69.000 Euro. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 38.000 Euro, sind aufgrund von Verjährung mittlerweile uneinbringlich.

Ans Tageslicht gekommen seien die nicht vorgeschriebenen Steuern, weil sich die Erste Burgenländische Siedlungsgenossenschaft (EBSG), die in Hohenau an die 100 Wohnungen betreut, direkt bei SP-Bürgermeister Robert Freitag meldete.

„Daraufhin ordnete ich die sofortige Feststellung des Sachverhalts an“, so der Ortschef, der im NÖN-Gespräch von „großer Schlampigkeit“ und „nicht entschuldbaren Verfehlungen“ seitens der ehemaligen Mitarbeiterin spricht. Ihr Posten in der Buchhaltung wurde mittlerweile neu besetzt.

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