Hauskirchen

Erstellt am 23. August 2016, 10:11

von NÖN Redaktion

Theater im Park: Beinahe schon wie Festwochen. „Alte Säcke“ brachte im kleinen Rahmen die Komödie „Wie wird man Kurort?“.

Walter Duchac (l.) im Gespräch mit Feuerwehr-Hauptmann Filuzius Tiefenbrunner, gespielt von Bernhard Schausberger.  |  Gemeinde

Fast schon eine „Festwoche“ gab es im kleinen, privaten „Theater im Park“ beim Gastspiel des Freizeit- und Kulturvereins der „Alten Säcke“ aus Wien. Die Komödie „Wie wird man Kurort?“ aus dem Jahr 2005 wies für den Autor Christian Faltl erstaunlich viele zufällige Parallelen zu Hauskirchen und Umgebung auf, dass er der Versuchung nicht widerstehen konnte, das Stück in der Gemeinde auf die Bühne zu bringen.

Hauskirchen wurde vom Autor allerdings erst im Jahre 2012 „entdeckt“: In der kleinen Gemeinde Unter-Pritschelsdorf – wie der Name sagt, regnet es dort sehr häufig – sitzen der Lehrer, der Feuerwehrhauptmann, Wirtin und Wirt fast jeden Abend im Gasthaus zusammen. Gesprächsthema: Das Wetter und der somit nicht vorhandene Fremdenverkehr.

Die vier fassen den Entschluss: Es muss etwas geschehen! Schon werden große Pläne geschmiedet. Beinahe wäre der verschlafene Gasthof „Zur Sonne“ zum angesehenen Kurhotel „Gießerhof“ geworden und ganz Unter-Pritschelsdorf zum feudalen Kurort, wenn nicht am Tag der Thermalbaderöffnung durch den Herrn Landeshauptmann die furchtbare Wahrheit ans Tageslicht gekommen wäre.