Erstellt am 26. Dezember 2015, 05:03

von Erwin Nußbaum

Heißer Trunk, gutes Herz. Lasseer Burschenbund spendete den Reinerlös seines Punschstandes einer Bürgerin der Gemeinde, die ob ihrer Einschränkung kaum noch mit ihrer Umwelt kommunizieren kann.

Christopher Zacsek, Daniel Wagner, Markus Aichinger und Michael Ordelt (stehend, v.l.) freuten sich, Christine Nikowitz den Spenden-Scheck über 1.000 Euro übergeben zu können. Sie und ihre Familie sind ob der Großzügigkeit naturgemäß äußerst dankbar.  |  NOEN, Nußbaum

Dass Weihnachten und Advent die Zeit des Jahres ist, die der Nächstenliebe gewidmet sein soll, haben sich die lebenslustigen Mitglieder des örtlichen Burschenbundes wirklich zu Herzen genommen: 1.000 Euro, den Reinerlös ihres traditionellen Punschstandes, spendeten die Burschen der Lasseerin Christine Nikowitz.

Diese ist seit einer Gehirnhautentzündung vor 30 Jahren auf ständige Pflege angewiesen und kann aufgrund ihrer Lähmung nur noch sehr eingeschränkt mit ihrer Umgebung kommunizieren. Um ihr die Kontaktaufnahme in Zukunft zu erleichtern, plant Nikowitz‘ Familie die Anschaffung eines geeigneten elektronischen Behelfsmittels — dieses kostet aber um die 6.000 Euro.

Mit der Spende des Burschenbundes ist eine erste Hürde hin zur Anschaffung des Geräts genommen. Laut Michael Ordelt, Obmann der Lasseer Burschen, ist wegen des guten Zwecks der Andrang auf den Punschstand in diesem Jahr besonders groß gewesen. „Wir bedanken uns bei allen Spendern für ihre Großzügigkeit, in Zeiten in denen diese nicht mehr selbstverständlich ist“, so die Burschen unisono. Auch ihr nächster Event wird wieder dem guten Zweck gewidmet sein.