Hohenau an der March

Erstellt am 07. April 2017, 03:27

von Nina Wieneritsch

Gemeinderat: Park ist nun Bauland. 600 m des Liechtensteinparks wurden für geplantes Öko-Zentrum umgewidmet. Neuer Atrium-Betrieb startet am 14. April.

Teile des Liechtensteinparks wurden umgewidmet.  |  privat

600 Quadratmeter des Liechtensteinparks dürfen jetzt bebaut werden – in der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde eine solche Fläche umgewidmet und damit der Weg für den Bau des umstrittenen Öko-Zentrums geebnet –, sofern die EU dem Projekt denn zustimmt (die NÖN berichtete).

Wie groß das Gebäude letztlich sein wird oder könnte, steht noch nicht fest – SP-Bürgermeister Robert Freitag sprach zuletzt von 350 bis 400 Quadratmetern. Zum Hauptargument der Kritiker – zu denen auch die in Hohenau lebende KPÖ-Politikerin Alexandra Benedik zählt –, dass für den Bau alte Ahornbäume weichen müssen, habe ein Gutachter von maximal zwei bis drei Schlägerungen gesprochen. Eine Zahl, ob derer sich Benedik aber skeptisch zeigt.

"Dazu gehört nun mal eine Anlaufstelle"

In der Sitzung gab es für die KP-Tierschutzsprecherin dann aber auch erfreuliche Nachrichten: So wurde der Zaunankauf für eine öffentliche Hundezone beschlossen.

Und: Monika Brestovská ist jetzt offiziell neue Pächterin des Veranstaltungszentrums Atrium. Freitag hatte sie schon früher in Erwägung gezogen (die NÖN berichtete), der Gemeinderat folgte dem Vorschlag. Bleibt zu hoffen, dass sich der Betrieb, der am Freitag, 14. April, startet, dieses Mal rechnet.

Das Öko-Zentrum betreffend, sieht das Sich-Rechnen übrigens anders aus: Hier steht jetzt schon fest, dass es sich „niemals“ rechnen wird, so der Bürgermeister, allerdings: „Eine meiner Aufgaben ist es, die notwendigen Rahmenbedingungen für den für unsere Gemeinde so wichtigen sanften Tourismus zu schaffen. Dazu gehört nun mal eine Anlaufstelle, in der unsere zukünftigen Gäste über das touristische Angebot und die Sehenswürdigkeiten der gesamten Region informiert werden.“

Die FP-Ortspartei pocht unterdessen weiterhin auf einen Standort beim Freizeitareal, „inklusive Shop, Kassabereich für geregelten Zugang zu Kantine und Badebereich, WC und Duschen“, so FP-Obmann-Stellvertreter Wolfgang Krichbaumer.