Hohenau an der March

Erstellt am 06. Dezember 2017, 04:27

von NÖN Redaktion

Öffi-Verdruss: „Busverkehr liegt im Argen“. Trotz neuer Fahrpläne ortet VP-Gemeinderat Bartosch für den Norden des Bezirks Nachholbedarf an allen Ecken und Enden.

VP-Gemeinderat Gerhard Bartosch informiert über jene Themen, die ihn im Vorfeld der Landtagswahl beschäftigen.  |  ÖVP

Gerhard Bartosch ist VP-Gemeinderat, leitet den Gesundheitsausschuss und kandidiert im Bezirk Gänserndorf für die Landtagswahl 2018 (die NÖN berichtete). „Im Norden ist alles anders“, stellt er fest, um nun einen Überblick über die Themen zu geben, die ihn beschäftigten.

„Zur Zeit freuen sich Gemeinde und Städte zwischen Gänserndorf und Wien über die Erhöhung der Taktfrequenz der Schnellbahn in der Stoßzeit, aber die Frequenz der Regionalzüge Richtung Bernhardsthal bzw. Breclav wurde nicht erhöht“, so Bartosch, der selbst rund drei Stunden pro Arbeitstag pendelt. Auch die letzte Verbindung um 22.38 Uhr vom Bahnhof Wien Mitte Richtung Bernhardsthal sei verbesserungswürdig.

"Das ist eine Zumutung"

Der Busverkehr sei im Norden des Bezirks quasi nicht vorhanden: „Die HTL in Zistersdorf, die nun neu gebaut wird, ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur sehr schwer erreichbar.“ Schüler, die von Hohenau nach Zistersdorf wollen, würden ihr Ziel nur mit mehrmaligem Umsteigen und teils langen Wartezeiten erreichen.

Zu guter Letzt seien auch die Verbindungen in den Nachbarbezirk mehr als ausbaufähig: „In Mistelbach befindet sich das einzige Spital sowie viele Fachärzte in der näheren Umgebung. Zum Beispiel dauert eine Fahrt von Jedenspeigen ins Spital Mistelbach mit dem Bus und mehrmaligen Umstiegen zwischen eineinhalb und zwei Stunden – in eine Richtung wohlgemerkt.“ Nachsatz: „Das ist nicht nur für kranke Personen eine Zumutung.“

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