Hohenruppersdorf

Erstellt am 15. April 2017, 05:07

von Edith Mauritsch

Die Gemeinde ist filmreif. Für „Unsere Zeit wird kommen“ machte das Produktionsteam halt im Ort. Die NÖN war mit dabei.

Präzise Vorbereitung und jede Menge Handgriffe sind für nur ein paar Sekunden Filmmaterial notwendig.  |  NOEN, Das Rund

Ein maskierter Mann stürmt die Bankfiliale, das Fluchtauto steht mit laufendem Motor davor – nach ein paar Minuten ist alles vorbei und die Filmszene im Kasten. Für Dreharbeiten zum Kurzfilm „Unsere Zeit wird kommen“ machte das Team für einen Tag Station in der Gemeinde.

Ein Paar trifft eine Entscheidung und muss sich den Konsequenzen stellen. Alles wäre gut gegangen, wenn – ja, wenn nicht die Kleinigkeiten des Zufalls die Pläne der Menschen zum Scheitern brächten. Drückende Atmosphäre, atemberaubendes Tempo und die Dichte der Inszenierung sollen fesseln und einen starken Bezug zu den handelnden Figuren herstellen.

Projekt ist ein Herzensanliegen

Initiatorin, Autorin und Hauptdarstellerin Sabrina Reiter: „Das Projekt ist mir ein Herzensanliegen und ist sowohl als eigenständiges Werk als auch als Prolog zu einem gleichnamigen Langfilm gedacht.“ Ebenso viel Leidenschaft investiert das 30-köpfige Team in die Umsetzung.

Für insgesamt 15 Minuten Filmmaterial sind sechs Drehtage in verschiedenen Orten Niederösterreichs angesetzt. Anfang Sommer soll alles fertig sein, eine Präsentation auf internationalen Festivals ist geplant. Finanzielle Unterstützung gab es unter anderem von den Ländern NÖ und Oberösterreich. Die engagierte Produktionsleiterin abschließend: „Wir wollen zeigen, was mit Kreativität und guten Leuten alles möglich ist.“