Hohenruppersdorf

Erstellt am 23. Oktober 2016, 05:00

von Edith Mauritsch

„Griss“ um Bauplätze in der Siedlung Kirchpüllen. Siedlung Kirchpüllen wird wachsen: Verhandlungen über eine Erweiterung aufgenommen. Auch Renovierung des Kaiser-Franz-Joseph-Denkmals in Angriff genommen.

VP-Bürgermeister Hermann Gindl begrüßte Leopold Brandtner von der SP-Fraktion in der Runde der Gemeinderäte.  |  Mauritsch

Die ungewöhnlich lange Gemeinderatssitzung, die mehr als vier Stunden dauerte, war einer Unzahl von Grundverkehrs-Angelegenheiten geschuldet, die mit angeregter und launiger Diskussion abgearbeitet wurden. Einen der Hauptpunkte stellte der Grundankauf für die Erweiterung des Siedlungsgebietes Kirchpüllen dar. Leopold Brandtner folgte Richard Gallee als Gemeinderat der SP-Fraktion nach.

Anfragen übersteigen Angebot

Die letzten noch verfügbaren Bauplätze der Siedlung Kirchpüllen sind nun vergeben, Anfragen für weitere liegen bereits vor. In einem ersten Schritt werden nun Flächen im Ausmaß von 6.500 Quadratmetern angekauft, Verhandlungen zur „Erweiterung I“ auf insgesamt 14.900 m aufgenommen. Die „Erweiterung II“ soll nochmals eine Platzreserve von 19.200 m bieten, insgesamt wird die Gemeinde rund 600.000 Euro investieren. Entsprechend wurden auch Infrastruktur-Maßnahmen für das Erweiterungsgebiet beschlossen.

Wie die NÖN berichtete, wird in der Kirchpüllen ein neuer zweigruppiger Kindergarten entstehen, Platzreserve für eine zukünftige dritte Gruppe ist ebenfalls vorhanden. Gespräche mit Architekten sind im Laufen.

Die Pfarrkirche erstrahlt nach der Innenrenovierung in neuem Glanz, die Gemeinde beteiligte sich mit einem Zuschuss von 10 Prozent an den Gesamtkosten von 200.000 Euro. Das Kaiser- Franz-Joseph-Denkmal wird anlässlich des 100. Todestages des Langzeit-Monarchen renoviert.

Für einen launigen Abschluss der Sitzung sorgte Gemeinderat Stefan Schalkhammer zum Sitzungspunkt „Ankauf von neuen Geräten für das Gemeindegasthaus“: „Ich stimme dafür, wenn in Zukunft die Sitzungen nicht mehr am Ruhetag abgehalten werden“, so Schalkhammer, der offensichtlich einen Ausklang der Beratungen in der Gaststube im Sinn hatte.