Jedenspeigen

Erstellt am 19. Oktober 2016, 05:00

von NÖN Redaktion

Scharfe Granaten im Wald gefunden. Wieder wurden Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg in Jedenspeigen sichergestellt. Experte: „Hätte Kinder treffen können.“

Diese russische Handgranate musste ebenfalls entschärft werden.  |  NOEN

Andreas Herrmann lebt in Matzen, ist Chef der EOR-Kampfmittelortung und hat sich dem Auffinden sowie Entschärfen von Kriegsrelikten verschrieben.  |  EOR

Eine russische Panzerhand- und eine Handgranate, eine deutsche Sprenggranate und jede Menge Infanterie-Munition: Diese gefährlichen Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg wurden vergangenen Freitag vom Matzner Andreas Herrmann, Chef der EOR-Kampfmittelortung, sichergestellt. Fundort: Ein Waldstück auf Jedenspeigener Gemeindegebiet.

Das Erschreckende daran: „Diese Kampfmittel lagen oberflächennah und hätten somit auch von Müll sammelnden Kindern gefunden werden können“, so Herrmann. Die Granaten wurden letztlich vom Österreichischen Entminungsdienst entschärft.

 

Eine deutsche Sprenggranate wurde in einem Waldstück sichergestellt.  |  NOEN