Erstellt am 06. Mai 2016, 05:04

von Edith Mauritsch

Kindergarten: Es geht los. Neubau im Ort wird "alle Stückerl" spielen: Geplant sind Erdwärmepumpe, Bewegungsraum und zahlreiche Stellplätze. In knapp zwei Jahren soll das Gebäude fertig sein.

VP-Gemeinderat Markus Pamperl, VP-Vizebürgermeister Karl Pfalz, die geschäftsführenden Gemeinderäte Hannes Hautzinger und Susanne Venos, VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl und der Architekt des Siegerprojektes, Franz Gschwantner, bei der Präsentation.  |  NOEN, Mauritsch

Der Architekten-Wettbewerb ist abgeschlossen, das Siegerprojekt liegt vor, Einspruchsfristen sind abgelaufen – jetzt geht es an die Umsetzung. Mit einem ambitionierten Zeitplan soll der neue dreigruppige Kindergarten in knapp zwei Jahren bezugsfertig sein. Der Beschluss des Gemeinderates liegt bereits vor (die NÖN berichtete).

In knapp zwei Jahren bezugsfertig

Als Standort wählte die Gemeinde das Areal rechts neben dem Meierhof. Derzeit noch hinter einer Mauer verborgen, eröffnen sich an die 2.000 Quadratmeter Freifläche, die zum Spielen und Toben einladen, abseits jeglicher Verkehrsfläche. Der Neubau ist als Holzriegelkonstruktion vorgesehen, jede Gruppe verfügt über einen separaten Bereich, bestehend aus Betreuungsraum, Ruhezone, Sanitäranlagen und Garderobe. Den Gruppenbereichen vorgelagert befinden sich zugehörige Terrassen mit Sandkisten und Hochbeeten.

Die südseitige Ausrichtung steht für helle Räumlichkeiten, entsprechender Sonnenschutz sorgt in Hitzezeiten für den notwendigen Schatten. Das zentrale Foyer mit Atrium erschließt Personalräume und Küche. Die Erweiterung um eine vierte Gruppe ist im Bedarfsfall möglich, die Freiflächen gemäß dem niederösterreichischen Kindergartengesetz bereits entsprechend ausgelegt.

Eine Veranda dient als Übergang in den historischen Baubestand, wo in einem Teil des rechten Traktes Bewegungsraum und Nebenräume Platz finden. Vorgespräche mit dem Denkmalschutzamt haben laut Information der Gemeinde keine Bedenken zu Tage gefördert.

Jede Menge Stellplätze für Fahrzeuge aller Art

Vor dem Neugebäude sind straßenseitig Stellplätze für Fahrzeuge, Fahrräder und Kinderwagen vorgesehen. Das Bauwerk entspricht dem Passivhaus-Standard, geplant sind eine Erdwärmepumpe sowie Solar- und Photovoltaikanlagen für umweltfreundliche Energiegewinnung.

Die vielköpfige Preisjury, bestehend aus VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl, VP-Vizebürgermeister Karl Pfalz, geschäftsführenden VP-Gemeinderat Hannes Hautzinger sowie – seitens der SP-Fraktion – aus geschäftsführender Gemeinderätin Susanne Venos und Gemeinderat Markus Kaltenbrunner, den Kindergartenpädagoginnen, Architekt Werner Zita, Architekt Franz Arzberger als Verfahrensbetreuer und Gerhard Tretzmüller vom Land Niederösterreich hatte aus fünf eingereichten Projekten zu wählen.

Teil der Ausschreibung war übrigens auch ein Gesamtkonzept mit Vorschlägen für einen Turnsaal und der eventuellen Erweiterung der örtlichen Volksschule. VP-Bürgermeisterin Marianne Rickl im Gespräch mit der NÖN: „Das ist noch ferne Zukunftsmusik. Im ersten Schritt ist es mir ein Anliegen, dass die Kinder aus unserer Gemeinde einen modernen, zeitgemäßen Kindergarten bekommen und für jedes Kind auch in den kommenden Jahren ein Betreuungsplatz zur Verfügung steht.“

Neben dem Meierhof eröffnen sich an die 2.000 Quadratmeter Freifläche, die zum Spielen und Toben einladen. Der Kindergarten wird in Holzriegelbauweise errichtet. Gemeinde