Erstellt am 13. Januar 2016, 05:03

von Dominik Siml

Da war doch schon mal was!. Dominik Siml über die „Causa Kornaj“, die an eine andere erinnert.

Wenn man sich an die bis dato letzte Transferperiode in Stripfing erinnert, und zwar jene des vergangenen Sommers, wird man unweigerlich auch mit dem Namen Frank Egharevba konfrontiert.

Der Angreifer hatte einen Vertrag mit Stripfing, wollte aber unbedingt wechseln. Am Ende erzwang er den Transfer, Stripfing sprach von rechtlichen Schritten und fühlte sich vor den Kopf gestoßen. Der Verband gab Egharevba recht, da Stripfing beim Ausfüllen des Formulars ein Fehler unterlaufen war.

Ähnlich könnte es jetzt bei Viktor Kornaj vonstatten gehen. Der Offensivspieler ist sich mit Gebietsligist Langenlois einig, die Marchfelder wollen ihn aber nur ziehen lassen, wenn ein passender Ersatz gefunden wird — und das, obwohl mit Pichler, Pop, Akaslan, Kayhan, Burusic und Günes gleich sechs gelernte Stürmer im Kader stehen.

Die übermittelte Begründung aus dem Stripfinger Präsidium klingt abenteuerlich. Man wolle in der Breite des Kaders nicht an Qualität verlieren — wie viele Qualitätsspieler in Stripfing unter Vertrag stehen, braucht man an dieser Stelle nicht weiter kommentieren. Eines ist jedenfalls klar: Egal wie das Tauziehen um Viktor Kornaj endet, die Geschichte ruft unweigerlich die „Causa Egharevba“ zurück ins Gedächtnis — und damit auch den Satz: Da war doch schon mal was, oder?