Erstellt am 13. April 2016, 05:04

von Thomas Schindler

Das wird eine „schware Partie“. Thomas Schindler über das UVP-Verfahren zur geplanten Marchfeld-Schnellstraße.

Die mündliche Verhandlung im Umweltverträglichkeits-Prüfungs-Verfahren für die S8 verlief so, wie es die Straßenbefürworter befürchtet und die Straßengegner erhofft hatten: Die Verhandlung konnte nicht positiv abgeschlossen und muss Ende Mai fortgesetzt werden. Grund: Es blieben zu viele Fragen unbeantwortet.

Dabei wurden nach Aussagen der Kritiker bisher nicht einmal alle Einwände vorgebracht. Somit ist es auch mehr als ungewiss, dass die Verhandlung nach der Mai-Runde ihr Ende findet. Für die Straßengegner steht deshalb jetzt schon fest, dass der geplante Baubeginn der Marchfeld-Schnellstraße 2016/2017 nie und nimmer halten wird.

Unvorhergesehene Unterstützung bekamen die Kritiker nun von den Landwirten. Diese befürchten eine Belastung des Grundwassers mit Streusalz und somit eine „Vergiftung“ ihrer wichtigen Brunnen. Jetzt hat die Asfinag als Straßenbauer nicht nur die grünen Umweltschützer gegen sich, sondern plötzlich auch die „schwarze“ Bauernschaft. Das wird eine „schware Partie“ ...