Erstellt am 17. Februar 2016, 05:04

von Peter Sonnenberg

Der Druck wird immer größer. Peter Sonnenberg über die Bundesliga-Handballer aus Gänserndorf.

Der Druck wächst – durch den unnötigen Punkteverlust im Heimspiel gegen die „Zweier“ der Fivers aus Margareten droht den Gänserndorfer Bundesliga-Handballern nun endgültig die Relegation. Zwar ist rein rechnerisch noch alles möglich, um den Klassenerhalt auf direktem Wege zu schaffen – aber wie meinte doch Obmann Hartwig Schmoldas treffend: „Warum sollten wir ausgerechnet jetzt anfangen, die Spiele zu gewinnen?“

Und den Einwand, dass die Gänserndorfer auch in den letzten Jahren trotz katastrophaler Vorstellungen in Grunddurchgang und Play-off den Klassenerhalt schafften, kann man leicht vom Tisch wischen: In dieser Saison gibt es kein Team, das schlechter als der UHC ist. Zumeist war das der Grund für den Ligaverbleib, diesmal sind die Mannen von Trainer Martin Krizan aber selbst genau jene Mannschaft.

Folgerichtig wird der Druck vor jedem Spiel immer größer und größer. Deshalb sollte der UHC wenigstens das Cupspiel gegen den HLA-Spitzenreiter Fivers Margareten genießen. Denn dort gibt es keinen Druck und man hat nichts zu verlieren. In allen anderen Spielen der noch verbleibenden Saison kann der UHC Gänserndorf nämlich alles verlieren. Unter anderem die Zukunft als Bundesligastandort.