Erstellt am 11. Mai 2016, 04:04

von Thomas Schindler

"Fidelio" darf nicht sterben. Thomas Schindler über den Gastronomie-Wandel in der Bezirkshauptstadt.

 Nach dem "Bohrturm" und dem "K.U.L.T." schloss nun das dritte Traditions-Café in der Bezirkshauptstadt, das "Fidelio" seine Pforten. Der "K.U.L.T.“ hat mittlerweile wieder geöffnet und wird von einem neuen Betreiber geführt.

Der „Bohrturm“ hingegen ist für immer Geschichte, das Gebäude wurde bereits abgerissen. Ob das „Fidelio“ eine Auferstehung feiern wird, ist noch ungewiss. Laut Hausbesitzern gibt es Interessenten, die das Lokal unter Umständen weiterführen würden.

Zentraler Platz braucht Kaffeehaus

Fakt ist, dass Gänserndorf kürzlich die 11.000-Einwohner-Marke überschritten hat. Somit wäre das Kunden-Potenzial für einen Fidelio-Nachfolger sicherlich gegeben – noch dazu an so einem prominenten Ort wie dem Rathausplatz.

Im Übrigen braucht ein zentraler Platz in jeder größeren Gemeinde – und der Gänserndorfer Rathausplatz ist ein solcher – ein Kaffeehaus mit Schanigarten – genauso ein Landgasthaus wie das „Hansy“. Dieses hat in letzter Zeit auch schon öfters den Besitzer gewechselt. Trotzdem existiert es nach wie vor und erfreut sich derzeit sogar großer Beliebtheit.

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