Erstellt am 06. Januar 2016, 05:03

von David Aichinger

Genug Zeit für einen Nachfolger. David Aichinger über die Torhüter-Position beim SC Leopoldsdorf.

Die Torhüter-Position ist nicht nur die speziellste, sondern auch eine der wichtigsten im Fußball. Ein guter Keeper punktet nicht nur durch Paraden, sondern auch mit der Sicherheit, die er auf seine Vorderleute ausstrahlt. Ist die gegeben, spielt es sich einfach leichter.

Trotzdem gehen viele Vereine im Amateurbereich hier einen Kompromiss ein. Sie setzen auf vielleicht nicht ganz so starke Torleute, die dafür länger erhalten bleiben, weil sie einen Bezug zum Verein haben oder einfach nicht nach Höherem streben. Ein kleiner Punkteabzug bei der Klasse für erhöhte Kontinuität oder Kostenersparnis.

Weil solch günstige Optionen aber nicht daher kommen wie die Schwammerl, bleibt mancherorts nur die andere Variante: Den besten Goalie holen, den man kriegen kann. So war es zuletzt in Leopoldsdorf mit Gerald Zechner und Michael Philipp.

Positiv: Die Position war und ist exzellent besetzt. Negativ: Das kann sich schnell ändern. Zechner zog es nach Mannsdorf, und später nach Stadlau. Auch Philipp plant, ab Sommer wieder höher zu spielen. Vereine, die auf der „fremden Welle“ reiten, brauchen also gute Kontakte, und manchmal auch Glück. Gut für Leopoldsdorf also, dass Philipp schon jetzt über seine Pläne spricht. In sechs Monaten sollte sich doch ein starker Nachfolgekandidat finden lassen.