Erstellt am 01. Juni 2016, 06:05

von Peter Sonnenberg

Harte Arbeit zahlt sich aus. Peter Sonnenberg über Tennis-Ass Gerald Melzer.

Schritt für Schritt geht es für das Deutsch-Wagramer Tennis-Ass Gerald Melzer nach oben. Bei den French Open schaffte er erstmals den Einzug in den Hauptbewerb eines Grand-Slam-Turniers. Auch wenn in Runde eins das schnelle Aus kam, bedeutete dies einen weiteren Meilenstein für den jüngeren Bruder von Jürgen Melzer.

Doch statt weiter sein Glück bei großen ATP-Turnieren zu versuchen, wird der 25-Jährige in den kommenden Wochen erst einmal wieder eine Etage tiefer, bei mehreren Challengerturnieren in ganz Europa, am Start sein. Der Hintergrund ist denkbar einfach: Dort sammelt es sich leichter Punkte für die Weltrangliste.

Melzer II will nämlich endlich unter die Top 100, was ihm in Kürze auch gelingen sollte. Aktuell liegt er auf Platz 129, viele Punkte hat er in den nächsten Wochen und Monaten nicht mehr zu verteidigen. Dass dieser Weg weitaus mühsamer ist als bei den medial und finanziell attraktiveren ATP-Turnieren, stört den Deutsch-Wagramer nicht, baut doch seine ganze bisherige Karriere auf Ehrgeiz, Willen zur harten Arbeit und seiner Beharrlichkeit bzw. Geduld auf. Deshalb wird der nächste Schritt auf der Karriereleiter nicht lange auf sich warten lassen.