Erstellt am 22. September 2015, 09:51

von Peter Sonnenberg

Jetzt schrillen Alarmglocken. Peter Sonnenberg über die Misere des SC Leopoldsdorf.

Ein magerer Punkt aus den letzten vier Spielen, dazu unheimliches Verletzungspech (Anm.: gleich fünf Leistungsträger samt Kapitän waren oder sind derzeit außer Gefecht) und fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss – so lassen sich die letzten Wochen des SC Leopoldsdorf zusammenfassen.

Kein Wunder also, dass Trainer Martin Grabenbauer davon spricht, dass man aufpassen müsse, dass es kein böses Erwachen gäbe.
Auch wenn Platz zwölf von 14 wohl nur eine Momentaufnahme ist, das Potenzial des SCL ungleich größer ist und die spielerischen Leistungen weit besser als die Ergebnisse sind, schön langsam sollten im Marchfeld die Alarmglocken schrillen. Gerade in einer so ausgeglichenen Klasse wie der 2. Landesliga Ost kann man, Qualität hin oder her, schneller in einer Abwärtsspirale gefangen sein, als es einem lieb ist.

Vor allem wenn man bedenkt, dass die Leopoldsdorfer in den letzten drei Spielzeiten immer unter den Top-Acht gelandet sind. So ein Hauen und Stechen auf den unteren Plätzen erfordert ganz besondere Qualitäten. Frag nach beim damaligen Landesliga-Absteiger Mistelbach in der Vorsaison. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Grabenbauer-Elf diese Fähigkeiten nicht brauchen wird.