Erstellt am 27. Januar 2016, 05:03

von Thomas Schindler

Jetzt sind die Fronten klar. Thomas Schindler über den Ausgang der Wahl in Engelhartstetten.

Engelhartstettens Ex-SPÖ-Bürgermeister Andreas Zabadal wollte es genau wissen und forderte seinen Nachfolger als Gemeindechef, Josef Reiter (ÖVP), zum direkten Duell heraus, das Zabadal am Sonntag zweifellos verlor - auch wenn die SPÖ ihre Stimmenanzahl mehr oder weniger halten konnte.

Eindeutiger Wahlsieger ist Reiter und seine Volkspartei, die um über 35 Prozent der Stimmen zulegen und eine absolute Mehrheit einfahren konnten. Der zweite Wahlsieger ist die FPÖ, die auf Anhieb ein Mandat holte. Der zweite Wahlverlierer ist die Liste Barnet, die nach vielen Jahren im Gemeinderat dort jetzt nicht mehr vertreten sein wird.

Nun sind die politischen Fronten in Engelhartstetten klar abgesteckt. Reiter braucht keinen Koalitionspartner mehr und kann absolut regieren. Zabadal und seine Genossen bleiben mit derselben Mandatsanzahl in der Opposition wie vor dem Urnengang. Für die SPÖ ist es sicherlich bitter: Die von ihr provozierte Neuwahl brachte nur eines – die Stärkung ihres größten politischen Gegners.