Erstellt am 13. Januar 2016, 05:03

von Thomas Schindler

Kaum Genossen bei der SPÖ. Thomas Schindler über die kommende Gemeinderatswahl in Engelhartstetten.

Weil die Sozialdemokraten vor einigen Monaten ihre Mandate niederlegten, muss Engelhartstetten am 24. Jänner einen neuen 19-köpfigen Gemeinderat wählen. Mittlerweile stehen auch die Kandidatenlisten der fünf antretenden Parteien fest – und diese sind teilweise recht kurios.

So kandidieren zum Beispiel für die Roten, die sich jetzt „SPÖ und Unabhängige“ nennen, nur vier deklarierte Parteimitglieder, die 21 restlichen Listenplätze sind von Unabhängigen besetzt. SP-Chef Andreas Zabadal ist eigenen Aussagen nach ein Experten-Team wichtiger als die Parteizugehörigkeit. Skurril ist auch, dass Sohn Jürgen Salat für die Roten antritt, während Vater Martin Salat für die FPÖ kandidiert.

Ebenso mit neuen Namen trumpft die Liste Barnet auf. Das Kuriose dabei: Drei von fünf ehemalige Listenmitglieder treten nun als eigene Bürgerplattform an. Lediglich die ÖVP mit Bürgermeister Josef Reiter setzt auf Kontinuität und geht mit dem fast identen Team in die Wahl wie bereits beim letzten Urnengang.