Erstellt am 18. August 2016, 03:12

von Dominik Siml

Können sich nur selbst schlagen. Dominik Siml über den mehr als gelungenen Start der Stripfinger.

Das Stripfinger Starensemble steht nach zwei gespielten Landesligarunden mit vier Punkten da — und es hätten ohne weiteres auch sechs sein können. Günter Schiesswald hat vorerst einmal seine „elf Rich tigen“ gefunden, vertraut auf einige Stützen der Vorsaison, verzichtet aber gleichzeitig auf ein paar Erfolgsgaranten der Meistersaison 2015/16.

Allen voran Halil Akaslan: Der Kapitän und Torschützenkönig aus dem Vorjahr nahm in den ersten beiden Spielen auf der Bank Platz, kam jeweils als Joker.

Bis dato gibt es kein lautes Murren der nicht berücksichtigten Spieler. Sollten Gössinger und Schiesswald das weiter im Griff haben, ist einiges möglich. Zumal man im Spiel auswärts gegen starke Retzer gesehen hat, was die Mannschaft zu leisten imstande ist.

Die Partie gegen Kottingbrunn, ein weiteres Top-Team, zeigte den Marchfeldern jedoch schamlos auch noch vorhandene Defizite auf, Sportdirektor Gössinger bemängelte „geistige Frische“ — vor allem nach Standards.

Doch diese beiden Punkte kann man leicht in den Griff bekommen, gerade Standardsituationen sind relativ einfach zu trainieren — und was die Müdigkeit bzw. Frische der Spieler betrifft: Kein anderer Landesligaverein hat so einen großen und starken Kader wie Stripfing. Im Grunde können sie sich also nur selber schlagen.