Erstellt am 20. April 2017, 02:47

von Thomas Schindler

Marchfeldtag ist essenziell. Thomas Schindler über notwendige Werbung für die Region.

Am Freitag, 12. Mai, präsentiert sich das Marchfeld erstmals im Rahmen des sogenannten Marchfeldtages in der Bundeshauptstadt Wien einem breiten Publikum. Als Veranstaltungsort wurden der Michaelerplatz und das Looshaus in der Innenstadt gewählt. Was ist das Ziel dieses Events? Natürlich Werbung für die Region zu machen, die sich bekanntlich für die NÖ Landesausstellung 2021 beworben hat.

Den Besuchern der Veranstaltung soll das Marchfeld in all seinen Facetten vorgestellt werden – Stichwort Kulinarik, Landwirtschaft, Wirtschaft, Kultur und Natur. So weit, so gut. Dass der „Spaß“ etwas kostet, ist auch klar. Die Strasshofer Grünen sprechen von 58.000 Euro und kritisieren die stolze Summe, laut dem Leopoldsdorfer SP-Bürgermeister Thomas Nentwich sollen es aber maximal 38.500 Euro (exklusive Mehrwertsteuer) sein.

Wie auch immer: Wenn das Marchfeld den Zuschlag für die Landesausstellung bekommt, wird sich niemand mehr über die relativ hohen Kosten des Marchfeldtages beschweren. Dann sind Jubel und finanzieller Profit für alle angesagt.