Erstellt am 13. Juli 2016, 03:30

von David Aichinger

Nacho könnte für Spannung sorgen. David Aichinger über Mannsdorfs Chancen gegen Bundesligist Wacker Innsbruck.

Der ÖFB-Cup ist zurück im Bezirk. Drei Jahre nach dem Krimi Leopoldsdorf - Parndorf (1:2 n.V.), Mannsdorfs Aufstieg gegen Gratkorn und dem spektakulären 4:6 n.V. in Runde zwei gegen Horn empfängt Mannsdorf am Sonntag Wacker Innsbruck.

Klar, die besten Zeiten der Tiroler – als FC Tirol holte man ab 2000 drei Meistertitel in Folge – sind vorbei. Aktuell ist man nur in der zweithöchsten Spielklasse, eine über Mannsdorf. Trotzdem bleibt der Verein in Österreich ein richtig großer. Einer, für den man durchaus ins Aulandstadion kommen darf.

Sportlich blicken beide Vereine mit Respekt voraus. Mannsdorf betont die Underdog-Rolle, sieht aber auch Chancen. Innsbruck wiederum ließ den SCM zuletzt beobachten, nimmt den vermeintlich kleineren Gegner sehr ernst. Und das zurecht, wie die jüngere Geschichte zeigt. 2014/15 und 15/16 hatte Wacker vor dem jeweiligen Achtelfinal-Out insgesamt vier Spiele – drei gegen Regionalligisten, eines bei Landesligist Krems.

Die Tiroler kamen zwar immer weiter, aber nur einmal glatt. Zweimal ging’s in die Verlängerung, einmal ins Elferschießen. Zittern mussten sie also oft. Einen Nacho Casanova, der den Cup mit Regionalligist Pasching 2013 sogar gewann, hatte dabei wohl keiner der Underdogs an Bord. Kurzum: Mannsdorf hat Spieler, die auch am Sonntag für Spannung sorgen könnten.