Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:02

von Peter Sonnenberg

SVZ: Jetzt ist Stärke gefragt. Peter Sonnenberg über das Trainerkarussell in Zistersdorf.

Vier Übungsleiter in drei Wochen - das Trainerkarussell beim SV Zistersdorf drehte sich zuletzt schneller als bei der Wiener Austria. Mit Johannes Wolf, dem ehemaligen Obritz-Coach, soll dies beim Aufsteiger der 1. Klasse Nord nun ein Ende haben.

Alles begann mit der Trennung von Meistertrainer Mario Kosik. Weniger aus rein sportlichen, als viel mehr atmosphärischen Gründen. „Solange von oben keine Ruhe einkehrt, wird auch nicht der Erfolg einkehren“, so die kryptische Aussage von Kosik.

Danach holte SVZ-Obmann Franz Beck Ludwig Kaiser. Der hatte weniger Probleme nach oben als mit der Mannschaft. Diese stand gerüchteweise vor einer kleinen Revolte, war vor allem mit der Trainingsgestaltung des Deutschen nicht einverstanden. So übernahm „Urgestein“ Christoph Prem, ehe am Wochenende mit Wolf der neue starke Mann an der Seitenlinie präsentiert wurde.

Wie stark er aber wirklich ist, im schwierigen, weil anspruchsvollen Umfeld in Zistersdorf werden die nächsten Wochen zeigen. Allerdings hat er einen gewaltigen Startvorteil: Viel schlimmer als bei seinen Vorgängern kann es wohl nicht mehr werden.