Erstellt am 17. Mai 2017, 03:19

von Thomas Schindler

Wurde ihr Partei zum Verhängnis?. Thomas Schindler über den Rücktritt der VP-Zukunftshoffnung Lachinger.

Völlig überraschend trat die geschäftsführende ÖVP-Gemeinderätin Sabine Lachinger aus Prottes zurück. Sie galt bis vor Kurzem noch als Zukunftshoffnung der örtlichen Schwarzen. In der Gemeinde ist die hauptberufliche Winzerin bekannt und beliebt.

Warum also der plötzliche politische Schlussstrich? Hier gibt es mehrere Begründungen. Die offizielle lautet: Sie sei nun um eine Erfahrung reicher – was auch immer das bedeuten mag. Auf die Frage, ob es vielleicht parteiinterne Streitigkeiten gab, kommt von Lachinger kein klares Dementi.

Womit wir bei der inoffiziellen, aber durchaus realistischeren Begründung für den Rücktritt wären. Polit-Insider orteten schon länger Differenzen zwischen dem Demmer-Duo (Vater Karl ist VP-Bürgermeister, Sohn Christoph ist geschäftsführender VP-Gemeinderat) und Lachinger. Den beiden soll die freundschaftliche Beziehung zwischen Lachinger und Mandataren der von der ÖVP gehassten Bürgerliste „Pro Prottes“ gar nicht gefallen haben. Aber das alles sind offiziell nur Gerüchte ...