Erstellt am 12. Oktober 2016, 05:00

von David Aichinger

Die ersten Konsequenzen?. David Aichinger über den Saisonstart und die Ziele der Handballer.

Quo vadis, UHC Gänserndorf? Zwei Spiele, null Punkte, Letzter. Nicht in der Regionalliga, wo der Wiederaufstieg das große Ziel ist. In der Landesliga! Und selbst dort nicht gegen die „Elite“. Das hätte niemand im Verein für möglich gehalten.

In der Vorbereitung wurde der Kader ja noch gerühmt. Allgemeiner Tenor: Mit dieser Truppe wäre man gar nicht erst abgestiegen. Einige Testspiele gaben dieser These Nahrung.

Nach zwei Wochen in der Meisterschaft wissen die Verantwortlichen jetzt aber gar nicht, wo sie anfangen sollen, Probleme aufzuzählen. Das Personal hilft auch nicht: Linkshänder Martin Raming ist bedient, Talent Benedikt Schönner war bisher nicht dabei. Da soll es an der Erlaubnis von zu Hause aus scheitern – als Sohn eines UHC-Sponsors, wohlgemerkt. Bestätigen will das von offizieller Seite niemand, eine Verbesserung der Situation wird aber angestrebt. Auch einen Co-Trainer, der im besten Fall Slowakisch und Deutsch kann, übersetzt und Emotion ins Spiel bringt, hätte man gern. Ob das die ersten Schritte der Kategorie „Konsequenzen“ sind?

Dieses Wort taucht jedenfalls immer öfter in der Analyse und auch auf der UHC-Homepage auf. Ob sie realisierbar sind und wie weitere aussehen könnten, ist offen, aber brisant. Aktuell wirkt diese Thematik nämlich weit näher als jeglicher Mini-Gedanke an die Bundesliga.