Erstellt am 23. März 2016, 05:04

von David Aichinger

Konkurrenz hat schon gepatzt. David Aichinger über die ersten zwei Auftritte des SC Mannsdorf.

Auftakt geglückt, heißt es beim SC Mannsdorf. Dem mühsamen Auftakt-Erfolg in St. Peter folgte am Freitag ein klares 3:0 gegen Langenrohr. Wie schon in der ersten Partie spielte Mannsdorf auch da eine frühe Führung in die Karten.

Wie schnell und effektiv der Tabellenführer noch zwei Tore nachlegte und den Gästen damit frühzeitig den Hahn abdrehte, war aber beeindruckend. Klar sollte das mit einer solchen Kombination aus Kader und Ambitionen auch zu erwarten sein; wer einmal selbst gespielt hat, weiß aber, dass Fußball kein Selbstläufer ist.

Erfreulich war aus Marchfelder Sicht auch der Blick auf die Kontrahenten. Kottingbrunn startete zwar ebenfalls perfekt, bei Krems und Leobendorf sah die Sache aber schon anders aus. Krems zeigte beim 7:0 über Gaflenz seine Klasse, ließ zuvor aber zwei Zähler in Waidhofen liegen – macht vier Punkte Rückstand. Und Leobendorf ging es noch schlechter: Zweimal X, acht Zähler zurück.

Und jetzt kommt Mannsdorf. Deren Trainer Christian Prehsel will den Gegner noch nicht abschreiben. Nicht ungewöhnlich – Respekt und Demut sind Teil seines Erfolgs. Trotzdem ist die Sache offensichtlich: Ein Sieg am Montag, und Leobendorf ist aus dem Rennen. Elf Punkte Vorsprung lässt man sich von niemandem mehr nehmen.