Erstellt am 19. Oktober 2016, 05:00

von Peter Sonnenberg

Nackten Zahlen sind nicht alles. Peter Sonnenberg über den Weinviertler Laufcup.

Der Weinviertler Laufcup 2016 ging am Samstag mit einem Paukenschlag zu Ende: Über 1.000 laufbegeisterte Knirpse, Schüler, Hobby- und Spitzenläufer waren beim Herbstlauf in Strasshof zu Gast. Top-Läufer wie Lena Millonig bei den Damen zeigten, dass der Laufcup und seine Bewerbe gern besuchte Laufveranstaltungen sind. Trotz der vielen alternativ möglichen Veranstaltung bleibt er eine familiäre Umgebung, zu der viele Läufer kommen.

Trotzdem gibt es in Hinblick auf das kommende Jahr auch weinende Augen: Nicht zuletzt die hohen Ansprüche an die Laufserie selbst, aber natürlich auch an die Ressourcen vor Ort bzw. die Vereine zwangen die Veranstalter in Gaubitsch und Neusiedl zur „Aufgabe“ ihrer Bewerbe – zumindest für 2017. Aber genau diese Einhaltung dieser Standards führt zum positiven Feedback bzw. Standing in der Laufszene.

Auch wenn der Boom der letzten zehn Jahre ein wenig abgeflaut ist, was sich auch im Laufcup in ganz leicht sinkenden Teilnehmerzahlen ausdrückt, ist das Gesamtpaket weiter attraktiv. Und am Ende darf ein Event nicht nur an Teilnehmerzahlen bewertet werden, sondern auch an anderen wichtigen Komponenten wie Vereinsleben, (Sport-)Entwicklung der Region und vieles mehr.