Erstellt am 02. Dezember 2015, 05:03

von David Aichinger

Wer gut genug ist, spielt auch. David Aichinger über die Entwicklungen beim UHC Gänserndorf.

Sieg gegen Tirol, X in Trofaiach – die Handballer haben fast schon eine kleine Serie. Dass auch Tirol überraschend gegen St. Pölten punktete, dämpfte die Freude ein wenig, die Lage ist aber sicher hübscher als vor zwei Wochen. Auch positiv: Mit Kärnten kommt nun ein guter, aber nicht der stärkste Gegner. Vor diesem Wochenende war Kärnten sieben Spiele sieglos. Vielleicht geht da wieder was.

Ärger gibt’s dafür mit Rasmus Matthiessen. Der Däne hatte schon in Gänserndorf unterschrieben, ehe sich der Verband querlegte. Der Aufbauspieler soll in der laufenden Transferzeit schon einmal gewechselt sein. Der UHC ist anderer Meinung, will mit dem abgebenden Verein weitere Schritte prüfen. Etwa einen offenen Brief an den Verband, oder sogar rechtliche Schritte. Einen Anwalt müsste man gar nicht lange suchen. Ex-Präsident Josef Toth sitzt regelmäßig auf der Tribüne.

Matthiessens Verpflichtung wäre sicher gut, auch wenn manche beim UHC wieder um das Standing der „eigenen Spieler“ fürchten. Das müssen sie nicht. In einer Bundesliga braucht man ein paar Führungsspieler. Darum herum bekommt die Jugend definitiv ihre Chance. Dass auch fremde Spieler nach schlechteren Leistungen in die U20 müssen, zeigt, dass der Leistungsgedanke zählt. Wer gut genug und reif für die Bundesliga ist, wird auch spielen..