Erstellt am 24. Februar 2016, 05:04

von Thomas Schindler

Wieder Schlappe für SPÖ-Zabadal. Thomas Schindler über die Vizebürgermeister-Wahl in Engelhartstetten.

Kein gutes Jahr hatte Engelhartstettens SP-Chef und Ex-Bürgermeister Andreas Zabadal: Innerhalb von nur 13 Monaten musste er seine dritte politische Niederlage hinnehmen. Bei der Gemeinderatswahl im Jänner 2015 verlor er die absolute Mehrheit und in der Folge den Ortschef-Sessel.

Beim Urnengang im Jänner dieses Jahres war für die roten Genossen dann auch die relative Mehrheit weg und die ÖVP mit Josef Reiter an der Spitze durfte sich über die „Absolute“ freuen. Dass Zabadal nun bei der Wahl des Vizebürgermeisters gegen die schwarze Gegenkandidatin Conny Blümel das Nachsehen hatte, war zwar abzusehen, dass er aber nicht einmal alle roten Stimmen bekam (lediglich fünf von sieben), musste für ihn besonders schmerzhaft gewesen sein.

Schmerzhaft deshalb, weil jetzt offensichtlich wurde, dass seine Fraktionskollegen nicht mehr geschlossen hinter ihm stehen. Zabadal hatte alles auf eine Karte gesetzt, das „Spiel“ jedoch eindeutig verloren. Nun kann er bis zur Wahl 2020 seine Wunden lecken.