Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:53

von Thomas Schindler

Zittern muss vor allem Zabadal.

Nachdem die Engelhartstettener SPÖ im Sommer ihre Mandate zurückgelegt hatte, löste die NÖ Landesregierung den Gemeinderat Mitte September auf. Am 24. Jänner wird neu gewählt. Wie dieser Urnengang ausgehen wird, ist schwer zu sagen. Vor allem auch deshalb, weil neben den drei etablierten Parteien ÖVP (zuletzt 8 Sitze inkl. Bürgermeister), SPÖ (8 Sitze) und Liste Barnet (3 Sitze inkl. Vizebürgermeister) diesmal noch mindestens zwei weitere Gruppierungen (Bürgerplattform und FPÖ) antreten werden.

Die Geschichte zeigt, dass jene Partei, die Neuwahlen vom Zaun bricht, vom Souverän abgestraft wird – Ausnahmen bestätigen die Regel. Sollten die Genossen die Wahl verlieren, ist dies für SP-Anführer Andreas Zabadal vermutlich das politische Ende. Für die rote Partei selbst wäre eine Niederlage nicht ganz so tragisch: Sie stellte zuletzt nicht den Bürgermeister und kann somit nur gewinnen. Die ÖVP wiederum muss um den Ortschef-Sessel bangen. Entscheidend für beide wird sein, wie viele Kleinparteien sie für eine Mehrheit brauchen.