Erstellt am 29. April 2016, 05:04

von Stefan Havranek

Liederzyklus für den Nationalpark. Ernst Moldens neuestes Werk ist dem Jubiläum des Naturschutzgebiets gewidmet. ;

Nationalpark-Direktor Carl Manzano, Ernst Molden, Walther Soyka und Tschaiken-Betreiber Martin Zöberl (von links) auf der Tschaike, kurz bevor das Schiff zur Präsentations-Fahrt ablegte.  |  NOEN, Havranek

Zum 20. Geburtstag machte sich der Nationalpark selbst ein Geschenk: Der bekannte österreichische Musiker Ernst Molden wurde beauftragt, einen Liederzyklus zum Jubiläum des Naturschutzgebiets zu schreiben. Nationalpark-Direktor Carl Manzano war diesbezüglich an Molden herangetreten: „Noch bevor er ausgeredet hatte, sagte ich zu“, so Molden.

Der Literat und Musiker ist seit der frühesten Kindheit eng mit der Donau verbunden und auch zu Orth hat er eine besondere Beziehung: „Ich lernte ,Flussmenschen‘ kennen. Fährleute, Fischer und den ,Humer-Schurl‘, den Uferwirt von Orth.“ Gemeint ist Georg Humer, Betreiber des Orther Uferhauses, mit dem Molden eine enge Freundschaft verbindet.

Nun ist der Liederzyklus vollendet und als Moldens neues Album „schdrom“ auf CD und Vinyl gepresst. Die Präsentation erfolgte im Rahmen einer Fahrt mit der „Tschaike“, einem historischen Boot, das in Orth in der Donau liegt und von Sabine Bergauer und Martin Zöberl betrieben wird.

Gemeinsam mit Akkordeonist Walther Soyka gab Molden während einer Fahrt auf der Donau einige Lieder des Albums zum Besten, die Titel wie „dausnd göösn“, „rejnscha“ oder „gemma ens wossa“ tragen und die Liebe Moldens zum „Strom“ hörbar machen. Zum Abschluss ging es dann noch zum „Humer-Schurl“ in dessen Uferhaus direkt am „schdrom“.